Leuchtturm mit Blick auf Rügen

Seebad Prora

Seebad ProraSeebad Prora

Das Seebad Prora war ein zwischen den Jahren 1935 und 1939 gebautes Seebad. Nach der Fertigstellung sollten in diesem Seebad durch Kraft durch Freude (KdF) etwa 20.000 Menschen zur gleichen Zeit Urlaub machen. Die Bauarbeiten wurden jedoch eingestellt. So bildet heute der Koloss von Prora den eigentlichen Kern des Komplexes. Das sind 8 auf einer Länge von rund 4,5 km entlang der Küste aufgereihte baugleiche Häuserblocks. Da die künftige Nutzung immer noch ungeklärt ist, verfällt der Komplex zusehends.

Prora Ausstellung „MACHTUrlaub“

In der südlichen Festplatzrandbebauung liegt noch heute das Dokumentationszentrum Prora. An dieser Stelle wird neben Sonderausstellungen auch die Dauerausstellung „MACHTUrlaub“ gezeigt. Hier wird der Bau dieser Anlage dokumentiert. Zum Thema werden dabei die Hintergründe des Projekts sowie auch seine Vereinnahmung von Seiten der nationalsozialistischen Propaganda. Seit dem Jahre 2004 gelang es jedoch auch zunehmend, andere Blöcke von dieser Anlage zu veräußern. Am 23. September des Jahres 2004 wurde der Block 6 für rund 625.000 Euro an einen nicht bekannten Ersteigerer verkauft. Der Block 3, die frühere Museumsmeile, wurde an dem 23. Februar des Jahres 2005 an die Inselbogen GmbH gegeben, die die bisher dort angesiedelten Museen kündigte sowie eine Nutzung als ein Hotel- und Kulturbetrieb ankündigte.

Heutige Nutzung Proras

Im Jahre 2006 wurden die Blöcke 1 als auch 2 an die Prora Projektentwicklungs GmbH veräußert. Man möchte hier bevorzugt Wohnungen erstellen. Für das Erdgeschoss der Gebäude ist eine Mischung aus Kunst, Kultur, Gastronomie, Kleingewerbe sowie Einkaufsmöglichkeiten angedacht.

Im Jahr 2007 wollte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben den noch verbliebenen Komplex 4 sowie das Zentrums von Prora verkaufen. In Anbetracht der sehr positiven Entwicklung, welche sich in den Bereichen vermuten ließ, war man in Rostock optimistisch, auch für jene Abschnitt einen Käufer zu finden.

Am 15. März des Jahres 2008 eröffnete auf dem rund 3,7 Hektar großen Küstenwaldgebiet ein Hochseilgarten. Es wurden insgesamt 460.000 Euro in den Bau dieser neuen Sportanlage investiert.