Putbus
Die Stadt Putbus liegt im Landkreis Rügen. Die Stadt ist die jüngste Stadt auf der Insel Rügen. Der Charakter des Stadtkerns mit seinen wunderschönen strahlend weißen Häusern sowie den vielen Rosenstöcken geht auf eine Verordnungen des Fürsten hin zurück. Die Stadt Putbus liegt 8 Kilometer südlich von bergen. Die Gegend um die Stadt Putbus ist leicht hügelig.
Ein Gedenkstein aus dem Jahre 1978 befindet sich vor dem Haus Goor nahe des Strandes des Ortsteiles Lauterbach. Es soll an die Opfer des KZ Stutthof erinnern. Der Park wurde im Jahre 1804 von Wilhelm Malte I. angelegt. Er bietet viele schöne Ausblicke. Erhalten wurde auch die Orangerie.
Die Orangerie in Putbus
Die Orangerie wurde im Jahre 1824 auf eine Initiative von Grafen Moritz Ulrich zu Putbus gebaut und in der jetzigen Gestalt mit verglasten im Jahre 1853 durch den Architekten August Stüler anders gestaltet. Seit dem Jahre 1978 wird die berühmte Orangerie als ein Zentrum für Ausstellungen genutzt.
Der Marstall entstand zwischen den Jahren 1821 und 1824 nach den Plänen des J. Gottfried Steinmeyer. Der sehr stark verfallende Marstall wurde ab dem Jahre 1994 gesichert und dann auch saniert um später für Sommerkonzerte genutzt zu werden.
Das frühere Residenztheater im alten klassizistischen Stil findet man gegenüber des Parks. Es wurde von zwischen den Jahren 1819 und 1821 erbaut. Im Jahre 1826 fand ein Umbau statt, bei welchem die Giebel über die schmale Seite des Gebäudes angebaut wurden. Es wurde zwischen 1992 und 1998 sorgfältig restauriert. Das Theater wurde meist nur als Sommertheater benutzt. Ein eigenes Ensemble besaß die Stadt Putbus nur in den Jahren 1952 bis 1968. Mittlerweile finden in dem Haus mit seinen 244 Sitzplätzen nur Gastspiele statt.

„Rasender Roland“
Schmalspurbahn Rasender Roland
Putbus ist heute der Ausgangspunkt für die Schmalspurbahn Rasender Roland. Er beginnt seine Reise im Ortsteil Lauterbach und führ über Binz nach Göhren. Die Bahn dient mittlerweile in erster Linie dem Tourismus. Sie fährt jedoch im täglichen Betrieb. Sie ist somit nicht nur eine Museumsbahn. Erst im Jahre 1999 wurde die Bahn bis hin nach Lauterbach verlängert.
In der Nähe der Stadt Putbus liegt eine Sendeanlage für Mittelwellen. Jene Anlage diente zu Zeiten der DDR zur Verbreitung der Ferienwelle. Mittlerweile wird hier ein Programm im Modus DRM gesendet. Als eine Antenne dieses 4 Kilowatt starken Senders nutzt man ein im Jahre 1960 errichteter, 51 Meter messende, gegen Erde isolierter, Stahlfachwerkmast.

