Leuchtturm mit Blick auf Rügen

Jasmund

Jasmund ist eine wunderschöne Halbinsel im Nordosten von Rügen. Im Ostteil von dieser Halbinsel wurde im Jahre 1990  ein etwa 30 Quadratkilometer messender Nationalpark angelegt. Der Nationalpark Jasmund.

Kreidefelsen an der Küste der Halbinsel Jasmund
Steilküste mit Kreidefelsen

Kreidefelsen

Über die Grenzen hinaus bekannt ist diese Halbinsel besonders wegen ihrer Kreidefelsen. Außerdem prägen die eiszeitlichen Ablagerungen das Bild dieser Landschaft. Senken werden oft von kleineren Seen in Anspruch genommen. Der sehr markanteste Kreidefelsen ist 118 Meter hoch. Er heißt eigentlich Königstuhl.

Die Wissower Klinken sind eine weitere, sehr bekannte Kreideformation. Sie rutschten am 24. Februar des Jahres 2005 nahezu vollständig ins Meer ab. So bliebt von dieser Attraktion nur sehr wenig übrig.

Nationalparks Jasmund

Etwa 2/3 des Nationalparks Jasmund bilden unterschiedliche Waldformen mit den für sie so typischen Lebensräumen. Besonders eindrucksvoll ist der Wald, der sich an den Küstenhängen befindet. Hier siedelten sich verschiedene Formen von seltenen Gehölzen, wie zum Beispiel der Wildbirne, dem Wildapfel, der Eibe und dem Efeu, an. Im Rücken von der Großen Stubbenkammer befindet sich die Stubnitz. Dies ist ein 7,5 Kilometer langer sowie bis zu 4 Kilometer breiter Buchenwald. Hier liegt auch Sassnitz.

Die Kleine Stubbenkammer

Die noch verbleibenden Flächen sind Moore, Strand, Wiesen, Weiden als auch Siedlungsbereiche. Ein weiterer Einschnitt dieses Kreidegebirges, die Kleine Stubbenkammer. Sie liegt im Osten des Königsstuhl. In der Nähe vom Königsstuhl liegt auch der Herthasee. Er hat einen Durchmesser von rund 150 m. Im Westen stößt der Burgwall an diesen See. Man hatte jenen Wall für die Reste von der Herthaburg gehalten. Hierhin verlegte man den Schauplatz der Herthasage. Dieser Wall ist jedoch viel wahrscheinlicher ein Burgwall.

Die Steilufer der Halbinsel Jasmund bieten den größten geologischen Aufschluss. Auf Grund der besonderen Lage von Jasmund sind die Steilufer immer noch aktiv.

Bei einer Strandwanderung sieht man nicht nur die weiße Kreide. Auch sandige Ablagerungen bauen den Untergrund auf.